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Tandemflug Pinzgau, August 2001
Eine abgeschwächte Kaltfront mit Gewitter am Abend war die Wetterprognose für diesen Tag.
Mit Sepp als Passagier hatten wir uns die Strecke zur Schmittenhöhe, den Pinzgauer Spaziergang vorgenommen.
Auf halbem Wege konnten wir die ersten Überentwicklungen am Kaiser beobachten. Daraufhin
entschlossen wir uns zum Abbruch und flogen nach Hollersbach. Kein Risiko eingehen, mit Passagier sowieso nicht.
Nach einer Zwischenlandung am Berggasthof brachte uns die weitere Wetterentwicklung Gewißheit.
Die Front kam ins Pinzgau. Also ab zum Badesee. Nach einer Stunde brach die erste Böenwalze in das
Tal. Die Flieger, die noch in der Luft waren, hatten zum Teil erhebliche Probleme, einer stürzte ab
und nur mit viel Glück war nichts ernstes passiert, wenn man von dem Totalschaden des Fluggerätes
und den Kosten der Hubschrauberbergung absieht. Warum manche Menschen die Wettergefahren nicht sehen oder
unterschätzen bleibt ein Rätsel.
Über dem Pinzgau, im Hintergrund die Hohen Tauern.
Die Entscheidung zum Abbruch des Streckenfluges ist gefallen.
Die Talquerung nach Hollersbach.
Die Zwischenlandung am Berggasthof in Hollersbach.
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