Isen im Dezember 2002Nach schier endlos andauerdem grauem Schmuddelwetter kam endlich die langersehnte Sonne wieder. Wie so oft um diese Jahreszeit mit kaltem Ostwind, der, weil er aus dem sich im Uhrzeigersinn drehenden Hoch herausweht, entsprechend stark werden kann. In der Früh machten wir noch einen Rundruf, um alle die zu benachrichtigen, denen die Fluggeilheit schon zu den Ohren raushing. Zum Fliegen kamen wir dann allerdings eher weniger, denn der Wind war zu stark und zu böig. Und die, die es versucht haben, standen eher wie Bojen am Himmel. Trotz Beschleuniger nicht vorankommend und bisweilen Klapper kassierend war man froh, wieder am Boden zu stehen. Mehr Spaß machten die Sprünge im Flachen, einige Meter hoch und wieder landen. Das alles bei einem Wind, der eher zum Drachensteigen, als zum Gleitschirmfliegen geeignet schien. Gute Schirmbeherrschung zahlte sich hier aus und es machte Spaß. Dennoch haben alle Ihre Bremsspuren abbekommen, wenn der Schirm bei einer kurzen Unachtsamkeit seine Eigendynamik entwickelte. Dann ging es mit annähernd Windgeschwindigkeit über die Wiese. Egal, solange kein Hindernis im Weg war und man auf die Schnelle die richtigen Leinen fand. Wo der Übungshang in Isen liegt findet Ihr > hier <. |
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